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Ostern 2018

Veröffentlicht von Sandra Kühlmann am 26.03.2018
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Die Passions- und Osterzeit

Wir erzählen den Kindergartenkindern die biblischen Geschichten, die von den Geschehnissen vor Ostern berichten (Passionsgeschichten). Dabei geht es um Freundschaft, um Verrat, um Angst, um Traurigkeit und schließlich um große Freude. In diesem Jahr werden wir zu jeder Passionsgeschichte einen großen Karton mit einem Bild in den Flur stellen. Nach und nach wird aus den Kartons ein großes Kreuz.

In der letzten Februarwoche haben wir in den Gruppen die Geschichte vom letzten Abendmahl erzählt. Jesus bricht das Brot und teilt den Saft. Er sagt seinen Freunden, dass er bald sterben wird und einer seiner Freunde ihn verraten wird. Auch zusammen mit den Kindern haben wir Brot und Saft geteilt, gegessen und getrunken.

Am 02.03. feierten wir zusammen mit allen Kindern in der Turnhalle eine „Hallo-Gott-Runde“. Dabei stand die Geschichte vom Garten Gethsemane im Mittelpunkt. Jesus geht in den Garten um zu beten. Er hat Angst vor dem, was auf ihn zukommt. Seine Freunde bittet er, auf ihn aufzupassen und wachsam zu sein. „Bleibet hier und wachet mit mir, wachet und betet.“ Doch sie schlafen immer wieder ein.

Anfang März erzählten wir in den Gruppen davon, wie Jesus im Garten Gethsemane gefangen genommen wird. Ein Kuss seines Freundes Judas verrät den Soldaten, wen sie festnehmen sollen.

Die nächste Geschichte ist die von der Verleugnung. Nachdem Jesus gefangen genommen wurde hatten seine Freunde viel Angst, dass es ihnen genauso ergehen würde. Auf die Frage: „Du gehörst doch auch zu Jesus!“ antwortet Petrus dreimal mit „Nein“. Als der Hahn kräht, wird ihm klar, dass Jesus genau das vorausgesagt hat. Petrus schämt sich und er ist traurig über sich selbst.

Der fünfte Karton erzählt von Karfreitag. Jesus wird ans Kreuz genagelt und stirbt. Eine traurige Geschichte. Auch einige Kindergartenkinder haben schon Erfahrungen damit gemacht, dass jemand stirbt: Der Opa, die Uroma. Kinder sprechen in der Regel ganz offen und ohne Scheu über dieses Thema und dazu soll nach der Erzählung auch Zeit sein.

 

Jesus ist auferstanden, wir feiern Ostern!

Wir erzählen von dem Wunder der Auferstehung, sind fröhlich und freuen uns auf das Osterfest in unseren Familien.

Das Kreuz ist nun komplett und erinnert uns daran, dass im Leben auch immer wieder nicht so schöne Dinge passieren. Diese Erlebnisse gehören zu unserem Leben dazu und müssen bewältigt werden. Die Jünger haben das am eigenen Leib erlebt.

In der Pädagogik sprechen wir von „Resilienz“ und meinen damit die psychische Widerstandsfähigkeit, die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen. Denn Krisen gehören zum Leben dazu und oftmals haben Kinder keinen Einfluss darauf (Trennung der Eltern, Tod der Oma, Krankheit,...). Daher nützt es nichts, Kindern „kleine Alltagskrisen“ und alles Schwere zu ersparen, ihnen „jeden Stein aus dem Weg zu räumen“. Wichtiger ist es, die Dinge anzusprechen, für die Kinder da zu sein, ihnen Halt zu geben und ihnen zu helfen, die Steine, die im Weg liegen zu überwinden.

Für uns Christen bedeutet die Auferstehung, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist. Dass es Hoffnung gibt und wir uns in unserem Glauben geborgen und sicher wissen dürfen.

 

 

 

Zuletzt geändert am: 26.03.2018 um 15:18

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